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Grünfarbener Balken

 

Soziologische Theorie
 

Thema:

 

Das psychische und das soziale System. Die "Luhmann-Martens-Kontroverse"                         

Im Heft 4/1991 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (KZfSS) veröffentlichte der niederländische Soziologe Wil Martens eine Abhandlung über „die Autopoiesis sozialer Systeme", in der dieser einige kritische Einwände gegen Aspekte der System- und insbesondere Kommunikationstheorie Niklas Luhmanns erhob, zu denen dieser dann im Heft 1/1992 der KZfSS Stellung bezog. In meiner Zwischenprüfungsarbeit habe ich mich mit den Argumenten und Gegenargumenten innerhalb dieser Kontroverse auseinandergesetzt. In diesem Zusammenhang habe ich allgemeine Gesichtspunkte des Luhmannschen Theoriegebäudes, u.a. seinen Kommunikationsbegriff, der sich radikal von traditionellen Vorstellungen unterscheidet, sein Verständnis von Bewußtsein(ssytemen) sowie deren „Beziehung" zueinander, die Begriffe der Autopoiesis, der operativen Geschlossenheit, der Emergenz und der strukturellen Kopplung dargelegt. Daran anknüpfend habe ich die Änderungsvorschläge Martens' sowie die Gegenkritik Luhmanns erörtert. 

Entstehung: 2001, Umfang: 26 Seiten 

 

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Thema:

 

Macht und Herrschaft

In meinem ersten Referat an der Uni habe ich mich mit den soziologischen Grundbegriffen Macht und Herrschaft auseinandergesetzt. Dabei habe ich die Konzeptionen von Karl Marx, Claus Offe, Wolf-Dieter Narr, Max Weber, Ralf Dahrendorf und Heinrich Popitz dargelegt, wobei die Herrschaftssoziologie von Weber (seine drei idealtypischen Herrschaftsformen) im Vergleich zu den übrigen etwas detaillierter dargestellt worden ist.  

Entstehung: 1999, Umfang: 15 Seiten

 

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Grünfarbener Balken

Kultursoziologie
 

Thema:

 

Empirische Studie zur "Holocaust-Serie"

Als Anfang 1979 die Serie Holocaust im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, war dies ein äußerst großes Medienereignis, das für viele kritische Diskussionen innerhalb der Bevölkerung aber auch in der Wissenschaft u.ä. gesorgt hat. Hier wurde zum ersten Mal im deutschen Fernsehen das Thema Judenverfolgung im Nationalsozialismus in Form einer Spielfilmhandlung behandelt, was für große Kontroversen sorgte. Im Rahmen dieser Ausstrahlung wurde an mehreren empirischen Studien gearbeitet, von denen ich eine als Referat dargestellt habe. Durchgeführt wurde diese Studie von der Marplan-Forschungsgesellschaft (Offenbach), vom WDR als hauptverantwortlichem Ausstrahlungsmedium und von der Bundeszentrale für politische Bildung. Inhaltlich ging es bei der Studie um folgende Themenbereiche: Sehbeteiligung, politische Rezeption, Aktivierung in Form von Diskussionen und weiterer Informationsbeschaffung, längerfristige Wirkungen, Personifizierung, ästhetische Kritik, Wissen(szuwachs), Meinungen und Einstellungen zum Nationalsozialismus, zur Schulddiskussion, zum Antisemitismus u.ä.

Entstehung: 2000, Umfang: 10 Seiten

 

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Thema:

 

Karl Mannheim: Zur Problematik der Soziologie in Deutschland

In diesem Referat habe ich den Streit zwischen dem Wissenssoziologen Karl Mannheim und dem Romanisten Ernst Robert Curtius im Jahre 1929 thematisiert. Dieser ist einzuordnen in die allgemeinere soziologische Kontroverse, die unter der Bezeichnung "Streit um die Wissenssoziologie" in der Geschichte der Soziologie firmiert. Ausgangspunkt für den Streit zwischen Mannheim und Curtius war 1929 die Buchveröffentlichung "Ideologie und Utopie" von Mannheim, die Curtius in der Zeitschrift Neue Schweizer Rundschau heftig attackierte, woraufhin Mannheim ihm in der selben Zeitschrift eine Antwort hinterher schoss.

Entstehung: 2002, Umfang: 7 Seiten

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